Was macht ein gutes Bier eigentlich aus? Der Kampf um die Schank
Shownotes
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Folge von Das Erfolgsrezept, der Podcast für alle die erfolgreiche Geschichten von Unternehmerinnen lieben.
00:00:08: Und vielleicht das eine oder andere Geheimrezept auch für ihr Business mitnehmen wollen?
00:00:12: Ich bin jetzt aus der Gastronomie und ich glaube jeder von uns kennt so dieses Gefühl wenn man in den Lokal kommt und es passt einfach alles.
00:00:19: Die Atmosphäre ist da, das Ambiente ist super!
00:00:23: Und dann kommt für viele auch ein perfekt gezapftes Bier auf dem Tisch vom Kellner oder von der Kellnerin Dieser perfekte Moment, der da oft entsteht.
00:00:32: Da steckt zu viel mehr dahinter und dem möchte ich heute ein bisschen auf den Grund gehen.
00:00:35: Nämlich was steckt hinter einem perfekt gezauften Bier?
00:00:39: Ich freue mich sehr dass ich heute zum ersten Mal – und ich arbeite schon lange mit Otterkringer Brauerei zusammen – zum ersten mal im Dareturm sein darf!
00:00:48: Für alle die das nicht kennen, auf jedem Ottergänger Logo ist der Daretum ganz oben zu finden.
00:00:55: Dort befinden wir uns gerade und an meiner Seite Florian Hochebner, mittlerweile Geschäftsführer von Autoringener Brauerei.
00:01:03: Vielen Dank für deine Zeit!
00:01:04: Danke dass du mich eingeladen hast hierher.
00:01:07: Unbedingt, unbedingt.
00:01:09: Gleich mal vorweg was macht für dich das perfekte Bier eigentlich aus?
00:01:14: Ja also erst einmal herzlich willkommen Philipp.
00:01:17: Schön, dass man im Daritum sein können.
00:01:21: Was machst du mir das perfette Bier?
00:01:23: Ich glaube... Biere und geschmacktes Bier.
00:01:28: Jeder hat ein bisschen so sein Lieblingsbier.
00:01:32: Wir sind in der Brauerei bei uns bekannt dafür, dass wir wirklich viele Biere brauen.
00:01:37: Also glaube ich es sind in Summe dreizehn verschiedene Biere.
00:01:41: Viele kennen Zwickl oder auch das Zwicklerot aber natürlich unser Klassiker mit Helles.
00:01:47: Also jeder hat ja ein bisschen ein Lieblungsbier.
00:01:51: Ich glaube ist perfekt.
00:01:53: die Bier macht ... machen die Surroundings aus.
00:01:57: Also wo genies ich das Bier, wie genieße ich unser Bier?
00:02:02: Habe ich es mit Freunden, habe ich sie in der Gastronomie, kann ich im Schaligarten sitzen... ...mit Freunden dann glaube ich da schmeckt dir das Bier am besten und das glaube ich macht das perfekte Bier aus.
00:02:15: Ja!
00:02:16: Das stimmt du sprichst schon an sind sehr viele Emotionen dahinter.
00:02:19: Jeder hat so sein Lieblingsbier, auch seine Lieblinsgefäße.
00:02:23: Der eine trinkst Liebes der Flasche und die andere ist der Dose frisch gezappt im Biergarten.
00:02:27: natürlich finde ich auch das einer der besten Sachen die man haben kann vor allem wenn es einen heißen Tag ist.
00:02:31: Warum glaubst du ist gerade Bier so emotional behaftet?
00:02:36: Du hast es ja nicht nur mit dem Gefäß oder mit dem Gebinde sondern natürlich auch mit der Marke.
00:02:41: Warum ist das mit so viel Emotionen verbunden?
00:02:46: Ja... Ich glaube Der Hauptgrund liegt dabei einfach in der Herkunft.
00:02:53: Also ich habe in meiner Zeit als Bierverkäufer alle Bundesländer in Österreich bereist und hab da irgendwie alle regionalen Favoriten kennengelernt, eine Brauerei die ist meistens schon ganz lange an irgendeinem Stand dazu wie bei uns.
00:03:13: Und es gibt hier in Otterkring seit eighteen, siebenunddreißig und hier wird unser Bier gebraut Und damit ist es halt, da kommt sehr viel Herkunft quasi mit und die Leute haben heute immer schon dieses Bier getrunken.
00:03:27: Damit haben sie schon immer auch irgendwie jede Brauerei hat ein bisschen so einen eigenen Geschmack.
00:03:33: Damit hast du immer schon ... Du warst quasi konditioniert auf dieses Bier hinter dem Kirchturm.
00:03:42: Ich glaube das ist der Hauptgrund warum's dann mit Emotionen behaftet ist.
00:03:48: Du hast natürlich auch jede Brauerei, die ist auch Arbeitgeber und dann gibt es vielleicht den Vater, den Opa, den Onkel, die Tante, die auch in der Brauerei arbeitet oder gearbeitet hat.
00:04:02: Damit trinkt man natürlich das Bier wo der Vater arbeitet.
00:04:07: also ich glaube es ist ganz viel in dieses Thema herkommt.
00:04:13: Das trifft alle Brauereien und uns ganz besonders in Wien.
00:04:17: Ja, wie gesagt seitdem siebenunddreißig heute sind wir die letzte große Wiener Brauerei.
00:04:22: Das sind wir sehr stolz!
00:04:24: Das ist aber auch ein Stück Verantwortung des einen Arbeitgeber in der Stadt... ...und dem Bezirk natürlich?
00:04:31: Ja.
00:04:32: Mir mit Diktator Rock habe ich auch oder gegen den Bier schon seit zwölf Jahren im Betrieb als Schankbier.
00:04:38: Und wie glaubst du...?
00:04:41: prägt eine Biermarke einen Gastronomiebetrieb?
00:04:44: Also ich denke, ganz wichtig als Brauerei ist es dass du also gemeinsam mit dem Gastronomen das wir Biere finden die den Geschmack der Leute treffen.
00:04:57: Das Wirbiere finden auch was die Vielfalt betrifft auf die Speisen auf des Angebot im Lokal abgestimmt sind.
00:05:08: nicht jedes Bier passt zu jedem Typ, den es in der Gastro gibt.
00:05:12: Ein Beispiel ist ein sehr deftiges Gasthaus-Wirtshauskonzept wird eher kräftige Lagerbiere gut finden weil diese Biere besser zu diesen Speisen passen als du hast eher ein mediterranes Konzept wo vielleicht ein sehr schlankes Pilz besser passt.
00:05:31: also wichtig ist dass wir mit unseren Gastronomen gemeinsam mal abstimmen welches Bier unserer vielen Biere passt dann zu dem Angebot.
00:05:43: Und wenn wir das gut treffen, da haben wir viel Erfahrung damit und oft auch unsere Kundinnen, dann hast du die perfekte Biauswahl, dann finden die Biere auch die Fans bei den Stammgästen und damit etabliert sich dann die Sorte, die Marke im Lokal.
00:06:04: dann sind es die Gäste gewohnt und sind sie gewohnte, dass sie in Settik to Rock gehen dort einen Zwicklerot trinken weil sie das einfach nicht überall bekommen.
00:06:14: Weil sie das wirklich gerne haben und dazu ihre Lieblingsspeise konsumieren.
00:06:19: Und so wird aus dem Glaube über die Jahre dann so ein perfect Match, das für viele ganz normal ist um nicht mehr wegzudenken ist gibt ja in Wien auch Bekanntes Beispiel, das viele kennen.
00:06:34: Also außerhalb von Wien.
00:06:38: Wir sind sehr eng auch mit der Familie Kolarik und im Schweizer Haus finde ich es halt genial gelungen.
00:06:45: Das Schweizerhaus ist verbunden.
00:06:47: Das kennt irgendwie jeder!
00:06:51: Ja
00:06:52: bei uns hat sich auch so funktioniert, wir haben am Anfang Gespräche geführt.
00:06:55: welche Biere passt zu uns?
00:06:56: Und wie du richtig sagst als rote Zwickle Nicht da wegzudenken bei uns, das ist etwas wo die Gäste regelmäßig danach fragen.
00:07:03: Ist auch teilweise unser meistverkauftes Bier.
00:07:05: Obwohl es ein Spezialbier ist und jetzt nicht ein klassisches Lager was wir auch in dem Programm haben aber was man jetzt muss eigentlich hätte gerne ein Bier kriegst du nach Nachfrage meistens einen Lager mit den Leuten nicht genau wie so was sie erwartet.
00:07:18: Aber eben wir haben so viele Fans vom roten Zwickel von Wien original.
00:07:22: Das sind beides eher speziellere Biere die einfach ja auf unser Publikum super passt, auf unsere Berger gut passt und was für uns natürlich auch dazu gekommen ist.
00:07:32: Und das habe ich vor allem mit der Emotion auch ein bisschen gemeint.
00:07:35: Die Regionalität ist definitiv ein Faktor.
00:07:38: wie wir versuchen bei unserem Lokal möglichst alles regional zu besorgen ist da sowieso auch das Fleisch möglichst regional aber das Bier Es hat natürlich durch das Monopol in Wien zumindest.
00:07:53: Kann man sagen, es ist als ihr unsere Brauerei geworden und wir wollten ein Wiener Bier haben für einen wiener Lokal.
00:08:00: Und wenn du... Bist du aus Wien?
00:08:05: Nein, ich komme ursprünglich
00:08:08: aus Niederösterreich.
00:08:10: Wenn du ein Lokal aufmachen würdest, würde mich jetzt mal interessieren wie würdest du deinen Pierpartner aussuchen.
00:08:16: Mir geht es gleich darum welche Brauerei ist, sondern auf was kommt's an bei einer Gastronomie?
00:08:21: Bei der Auswahl des Bierpartners.
00:08:23: Vorher kurz angesprochen ich glaube ganz wesentlich für den Brauereipartner für mich wäre... Ich muss mal die Menschen hinter dieser Braueri kennenlernen, ich muss mal spüren wie sind sie, wie brauen die ihre Biere, wie hört sich das an?
00:08:41: Ist alles authentisch?
00:08:42: oder Ja, stimmt doch alles was die da so sagen.
00:08:48: Ich würde mal als erstes die Brauerei besuchen damit ich mir ein bisschen einen Blick hinter die Kulissen habe und weil ich das verstehe wie diese Ticken und welche ... warum sie ihre Tiere so brauen.
00:09:06: Und dann würde mich natürlich wie vorher erwähnt überlegen was habe ich für Angebot für meine Gäste und welche Biere vom Stil her würden da am besten dazu passen.
00:09:17: Und kann mir diese Brauerei dann auch diese Biere, so wie ich es vom Stiel hier gerne hätte, liefern?
00:09:25: Wir haben die Situation dass wir brauen wirklich eine Vielfalt tun auch einige Kollegen in der Branche auch.
00:09:33: aber es gibt auch Brauereien die konzentrieren sich auf ein zwei Lagerbiere und die Spezialitäten gibt's gar nicht.
00:09:40: also ja quasi braun.
00:09:44: die das, was ich gerne hätte.
00:09:46: und auch wenn sie jetzt natürlich ... Was soll ich anders sagen?
00:09:51: Aber ich würde mich schon für die lokale Marke.
00:09:57: Wenn die lokala Marke hier meinen Ansprüchen gerecht wird dann hat die lokaler Marke Hätte für mich einen großen Stellenbau weil ich fest davon überzeugt bin dass Kenne ich das auch, natürlich auf der Brauerei-Seite.
00:10:14: Bierbrauen ist wirklich ein Handwerk!
00:10:16: Das ist wirklich auch Energie und auffahrtsintensiv.
00:10:22: Die Sury werden sehr lange gekocht und bis da ein Bier fertig dasteht, steckt viel dahinter.
00:10:29: Und wenn das lokal gemacht werden kann und es an der lokalen Wertschöpfung dann dienlich ist, würde ich zur lokalten Brauerei greifen.
00:10:39: Und ich glaube, dass das auch die Gäste wertschätzen.
00:10:44: Wenn es eine lokale Brauerei gibt, dann ist es immer attraktiv für die Geste und wenn wir es bei uns in Wien haben – vor allem auch für die touristischen Gästen.
00:10:59: Es geht fühlen so, wenn man selbst im Ausland ist zum Beispiel fliegt nach Barcelona und man trinkt gern Bier und dann kommt man drauf Das ist die Barcelona-Brauerei, dann finden wir das irgendwie nett.
00:11:15: Weil man sich denkt okay ich trinke so das local beer dort und ich glaube diese Situation haben wir in Wien halt in unserem.
00:11:23: Von Barcelona war es sogar in der kleinen Moritz-Braue reif, sondern du kennst das ist ja noch ein kleinerer also wie gesagt fast schon Craft Beer lokal und habe das genauso gemacht.
00:11:32: Ich möchte gerne das Einheimische oder das wirklich lokale Bier trinken Und natürlich sehr viele Touristen kommen auch zu uns und haben diesen Anspruch.
00:11:41: Jetzt aus Gastronomenssicht finde ich auch immer spannend, das habe ich in der Vergangenheit nicht mit Tick-Tick Rock aber anderen Umständen hab' ich das mitbekommen, dass auch eine wichtige Komponente die Betreuung ist von einer Brauerei.
00:11:56: Was ich über die Jahre einfach mit Autorienerbrauerei verbinde sind unzählige Kontakte, die ich kennengelernt habe das immer wieder einbinden.
00:12:07: Ihr macht sehr viele Events für die Gastronomen, ihr schauts dass man die Biere näher kennenlernt und dass man auch gleich bei neuen Verkostungen dabei ist und sagt okay was wie passt hier das?
00:12:20: Und das Feedback auch einholst von den Gastonomen.
00:12:23: jetzt dennoch wir können uns alle ansteigen so viel wollen.
00:12:26: Biekonsum hört man überall sinkt, die Preise für die Rohstoffe steigen.
00:12:34: Geht ihr damit um, dass die Gastronomen natürlich auch davon darunter leiden und ein bisschen weniger bestellen?
00:12:40: Ich merke es auch in unseren Zahlen.
00:12:41: Sie sind relativ konstant aber für das was wir früher verkauft haben singt schon leicht.
00:12:48: Wie geht's ihr da mit um?
00:12:49: Was habt sie für Ideen?
00:12:51: Also was den gastronomischen Markt betrifft haben wir Gott sei Dank ein sehr stabile Absatz zahlen.
00:13:03: Aber, wie du das richtig sagst, grundsätzlich ist der Bierkonsum rückläufig und auf das braucht es Antworten.
00:13:10: Wir haben, glaube ich, ein verändertes Bewusstsein.
00:13:14: mittlerweile zu dem Thema Alkohol.
00:13:16: Die Leute trinken schon bewusster Alkohl.
00:13:19: Sie konsumieren bewusste Alk Kohol.
00:13:21: Sie trinken mehr alkoholfreie Produkte oder alkohol reduzierte Themen.
00:13:27: Für uns als Brauerei ist es nicht wesentlich, dass wir diese Veränderung bewerten.
00:13:34: Für unsere Brauerei ist wichtig, dass neue Produkte entwickeln und den Zeitgeist mit unseren Produkten treffen.
00:13:41: Und dass wir Innovationen auf den Markt bringen, die den Konsumenten entschmecken.
00:13:50: Auf der einen Seite haben wir große Anstrengungen auf der Vertriebsseite neue Kunden gewinnen, um mögliche Rückgänge damit abzufedern und gleichzeitig versuchen wir Innovationen zu bringen auszutesten, Dinge probieren.
00:14:09: Wo wir glauben, damit neue Sekmente zu erstes.
00:14:12: Ein gutes Beispiel ist, wir trinken es ja jetzt, ist Null Komma Josef.
00:14:17: Null Koma Josef ist eines der Gott sei Dank bekanntesten Alkohol vor allem Bier in Österreich.
00:14:23: Wir waren Mit Null Komma Josef, de ersten mit alkoholfreiem Bier.
00:14:31: Und wir sehen jetzt dass Alkoholfreie Biere deutlich mehr getrunken werden.
00:14:36: Also investieren wir in das Thema Null Kama Josef.
00:14:41: Wir adaptieren die Rezepturen ständig und schauen wie sich die Geschmäcker verändern.
00:14:46: Damit verändern wir unsere Rezeptur damit wir hier entsprechen Und wir tüfteln und basteln daran, wie wir weitere Biere in diesem Segment bringen können um hier eine neue oder breitere Zielgruppe ansprechen zu können.
00:15:03: Also ja die Themen haben wir es geht grundsätzlich rückläufig aber...
00:15:11: Ich sehe bei sehr viel Brauereien und auch bei euch das sehr viele kreative Konzepte entwickelt werden.
00:15:17: nicht nur ihr sondern auch ganz viele Brauereiens sind jetzt sehr kreativ.
00:15:20: Ihr zum Beispiel habt sehr einen Bierapparativ diesen Sommer rausgebracht.
00:15:24: Ja, genau!
00:15:24: Und jetzt ist für mich auch schon die Frage welche davon sind richtig spannend und welche glaubst du sind nachhaltig?
00:15:31: Also alkoholfreies Bier wird sie immer wahrscheinlich in irgendeiner Form geben und wird weiterhin erwachsen.
00:15:36: aber welche Konzepte sind so spannend dass sie vielleicht nachhaltige Bierbranche verändern könnten?
00:15:43: Genau wissen wir das auch nicht.
00:15:46: Das ist das Thema Try and Error.
00:15:50: Du sprichst es an, wir haben den Bierspritz gebracht und hier jetzt... Es gibt ja in der Gastronomie ganz viele Kennen des und lieben das Thema.
00:16:00: auch ich selbst drings ja auch gerne, es gibt dieses Thema operitivo Und das ist auch in der gastronomie eine Kategorie die noch immer wächst wenn das Thema Alkohol oft zurückgeht.
00:16:14: aber der gesamte Apparitivo-Bereich, der Bund ja.
00:16:19: Und wir haben uns mit dem Bierspritz gedacht probieren wir da was und probieren einfach Bier mit bitter-orangen Limo quasi zu mischen.
00:16:29: Ich finde es ist fantastisch gelungen!
00:16:31: Ich war selbst... ich bin im März gekommen in der Rolle als Geschäftsführer und habe irgendwann sehr schnell die ersten Proben vom Bier Spritz bekommen und ich war sehr überrascht wie ähnlich unser Bier spritzt, dem sagen wir original ist.
00:16:50: Obwohl eigentlich die Grundzutat Prosecco in dem einen Fall ist und im anderen Fall Bier ist.
00:16:59: Ja aber kurz um... Wir probieren diese Dinge.
00:17:03: was da wirklich davon bleibt wissen wir heute nicht.
00:17:07: Der Spritz hat wahnsinnig gut funktioniert.
00:17:09: es ist In dem Fall war es eine echte Innovation, weil das dieses Produkt so im österreichischen Markt noch nicht gab.
00:17:17: Momentan läuft das sehr gut.
00:17:19: Wir sind sehr optimistisch auch für nächstes Jahr aber ober bestehen bleibt, das werden wir in fünf Jahren wissen.
00:17:27: Aber wir haben zum Beispiel auch jetzt vor einem Monat gemeinsam mit dem großen Handelspartner von uns eine Leichtbierkategorie gelauncht.
00:17:39: Die glauben massiv an das Thema leichtere Biere.
00:17:44: Bei uns ist es das Zwo-Kammer.
00:17:46: neun, findet man jetzt in den Regalen.
00:17:50: Ist auch ein Versuch bzw eine Möglichkeit wo wir sagen okay Alkohol reduziert der Biere in den Markt zu bekommen.
00:18:01: Schauen wir mal wo das landen wird.
00:18:04: die ersten Absätze waren auch sehr gut Und so probieren wir diese Dinge und wollen neue Dinge ausprobieren.
00:18:12: Wo es dann landen, werden wir sehen!
00:18:14: Von deinem Gefühl her in elf Jahren feiert ihr zweihundertjähriges Bestehen?
00:18:19: Nächstes Jahr hundertneunzig?
00:18:21: Nächste Jahrhundert neunzig und dann in Elfheim zweihundert.
00:18:23: Geht
00:18:24: jetzt mal davon aus mit dir an der Spitze.
00:18:29: Was ist ein Blick in die Zukunft?
00:18:31: Wo glaubst du steht da Biermarkt?
00:18:33: Wo steht die Gastronomie in elf jahren?
00:18:36: Ich habe auch, wenn wir gerade eine angespannte Situation haben im gesamten Umfeld.
00:18:47: Wenn ich irgendwie ein optimistischer Mensch bin und ich glaube die großen Themen, die es zu lösen gibt werden hoffentlich gelöst werden.
00:18:59: Und dann ist das immer ganz gut ... eine bessere Zeit für Bier oder generell ein bisschen feiern.
00:19:08: Wenn jetzt alles etwas angespannt ist, dann ist man nicht so in Feierlaune.
00:19:13: Ich verstehe jeden, der dann sagt, er kennt ja nicht jeden zweiten oder dritten Tag ins Papo, ins Wirtshaus oder an die Bar.
00:19:22: Aber die Geschichte hat gezeigt dass das Wälden sind und es auch wieder von der Stimmung her besser wird und das beflügelt diese Absätze und für die Gastronomie, was sie sagen, auch ein sehr optimistisches Bild in der Zukunft.
00:19:42: Weil ich finde bei allen Themen, die es so gibt, glaube ich dass das Thema Essen trinken, Genuss und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, dass dies weiterhin einen ganz hohen gesellschaftlichen Wert für die Menschen haben wird.
00:20:01: Da vertraue ich darauf, da habe irgendwie das Gefühl nicht.
00:20:04: Ich glaube jeder fühlt sich vielleicht in seiner Wohnung ganz wohl aber das ist nicht ewig.
00:20:10: Ich glaub die Menschen wollen zusammen sein sie wollen uns erleben und das ist die Chance für uns in der Gastronomie und damit auch alles Brauerei.
00:20:21: Also hier habt ihr ein positives Bild für die Gastro.
00:20:25: Die wird immer ganz wesentlicher Teil sein des Lebens der Menschen.
00:20:30: Das wird unsere Anstrengung sein, dass man sagt.
00:20:33: Und auch der Gastronomen diese Wünsche zu erfüllen, dass etwas erlebt wird und die Leute etwas genießen können in der Gastro, dann werden sie immer gerne kommen.
00:20:46: Definitiv!
00:20:47: Siehst du da irgendwo auch die Chancen jetzt für Gastronomien, denen es gerade vielleicht nicht so gut geht?
00:20:51: Die ein bisschen kämpfen mit der Situation.
00:20:55: Zuerst gehen wir mit einer Konzeptänderung oder einem Trend... dass man mitgeht.
00:21:02: Gibt es da, wo sie so Chancen für Gastronomen sich diesen positiven Trend den wir beide erwarten?
00:21:08: Weil ich erhofft es mir ja auch nicht nur hoffen sondern ich erwarte es mir welche Chancengastronomen haben um hier gut aufgestellt zu sein.
00:21:18: also ich glaube wichtig ist wenn was nicht so gut läuft dann ist es wichtig das man genug Reflexion mitbringt und sagt okay Das ist jetzt mal gut gelaufen, aber jetzt läuft es eigentlich nicht so gut.
00:21:33: Also was kann das sein?
00:21:36: Und ich finde, es ist immer gut, sich selbst zu hinterfragen und mal kritisch zu sich selber zu sein und zu sagen okay, liegt's an mir.
00:21:46: Ich glaube, das einfache wäre ja immer, dass man sagt die anderen einen Schuld nach meinem Unglück, aber in dem Fall würde ich schon empfehlen zu sagen Okay, Reflektion!
00:21:58: Was kann ich besser machen?
00:22:00: Ja, haben sich meine Gäste verändert.
00:22:02: Haben sich meine Rahmenbedingungen verändert.
00:22:06: Wir haben ja ganz oft auch das Thema Homeoffice und wir vielleicht ein Konzept betrieben wo ich viel Mittagsgeschäft hatte.
00:22:14: Jetzt gibt's das nicht mehr weil ich bin in einer Office gegen habe meinen Betrieb Und jetzt sitzt irgendwie ein Drittel oder die Hälfte der Leute sitzt im Homeoffices.
00:22:23: Also Ich glaube wichtig ist zu reflektieren Ist das alles noch gut was ich tue?
00:22:30: Wie hat sich mein Umfeld verändert?
00:22:32: Und an welchen Schrauben muss ich drehen?
00:22:35: oder muss ich Dinge auch ganz neu denken, um quasi da einen Turn-Around zu schaffen.
00:22:42: Ja!
00:22:43: Jetzt bist du seit Jahrzehntausend eins, also wirklich fünfundzwanzig Jahre schon bei Otto Kringer.
00:22:49: Seit März bist du Geschäftsführer von der Otto Klinger Brauerei.
00:22:54: Was hätt' dich so lange bei diesem Betrieb?
00:22:56: Mein fünfundzehnjähriger Betrieb ist ja in der heutigen Zeit Fast, ja.
00:23:01: Es ist eine seltenheit!
00:23:03: Ja... Also wenn es du so erwähntest mit fünf und zwanzig Jahre, dann kommt's mal irgendwie lange vor.
00:23:11: Aber ich ... also warum in der Brauerei bin?
00:23:17: Ich bin mit einundzwanzig in die Brauerei gekommen.
00:23:21: Ich habe das unserer Chefin, Christiane Wenkheim auch irgendwann mal so nebenbei gesagt, dass ich das ja maximal da in Versuch war.
00:23:31: Weil über einundzwanzig und die war damals verantwortlich für westliches Niederösterreich Oberösterreich im Gastronomie-Geschäft Und ich habe dieses Gebiet übernommen.
00:23:42: aber da gab es keinen Kunden nicht wirklich und jetzt war irgendwie so.
00:23:49: mein ganzer Tag war damit dass ich Kunden akquiriere und unter alle möglichen Gastronomiebetriebe in westlichen Niederösterreich und Oberösterreich Rhein-Maschier.
00:24:01: Ja, das war sehr spannend, weil da habe ich sehr oft nicht eingehört.
00:24:06: aber warum so lange in der Brauerei?
00:24:09: Ich hab alles was ich alle Steps die ich in der brauerei hatte und es waren so alle vier bis fünf Jahre hat sich eine neue Chance aufgetan ... eine neue Verantwortung zu übernehmen.
00:24:22: Und die habe ich in allen Bereichen, die ich gemacht habe... Die habe ich immer wahnsinnig gerne gemacht!
00:24:28: Ich hab' immer einen Spaß dabei gehabt,... ...ich hatte immer ein Umfeld... ...um meinen Kolleginnen mit dem ich immer gern gearbeitet habe und es war für mich immer... ...herausforderung auch in der neuen Rolle oder in einer neuen Verantwortung... ...in derzu wachsen, in derzulernen und in der am Ende dann auch Erfolg zu haben.
00:24:52: Und das hat es wahrscheinlich gebracht, warum ich heute immer noch da bin.
00:24:59: Weil ich habe als regionaler Bierverkäufer begonnen.
00:25:05: Wir hatten damals ein Produkt, das hieß UO, so erst unten ohne.
00:25:09: Dann haben wir den Otterkringer, also einen Trend-Party-Produkt für die Klubszene... ...und ich war da so mal genau von zwanzig.
00:25:16: Das hat perfekt gepasst!
00:25:18: Und die Christiane und der Matthias Orten haben dazu was gemeint.
00:25:21: Das wäre doch super, wenn ich mich nur auf dieses Produkt konzentrieren.
00:25:24: Nur um dieses Produkt kümmere und deshalb in ganz Österreich.
00:25:29: Ich habe dann die Kiel-Counts übernommen.
00:25:32: Ich hab dann Getränkehändle übernomen und habe dann das erste Mal Führungserfahrung gesammelt.
00:25:39: Ich hatte dann die Bundesländer geleitet also die Gastronomie aufgesplittert Das Geschäft in Wien und das Geschäft in den Bundesländern.
00:25:49: Ja, und in allen Phasen hat es massiv was zu lernen gegeben.
00:25:56: Ich habe aber jedes Mal die Chance gesehen, ich hab mich für diese Themen beworben.
00:26:03: Habe das auch bekommen und habe auch das Vertrauen bekommen dass sie obwohl ja gewisse Dinge noch nicht konnte oder sich die lernen kann Und da beim Schluss ist das jetzt quasi damit geändert, dass ich mit März die kaufmeinliche Geschäftsführung übernehmen habe dürfen.
00:26:26: Was mir wahnsinnig freut und stolz macht aber es ist eben in den fünfundzwanzig Jahren nie Fahrt geworden.
00:26:34: Ich hab immer neue Verantwortungsbereiche bekommen und damit
00:26:39: super.
00:26:39: Ja toll!
00:26:40: Das heißt der Podcast, das erfolgt so zappt.
00:26:44: Ich versuche von meinem Intervier-Partnern im Bild herauszuhören, was ist so ihr persönliches Erfolgsrezept?
00:26:49: Ich habe jetzt ein bisschen was schon rausgehört vom Spaß vor allem und der Weiterentwicklung.
00:26:55: Hast du für dich so ein bisschen ein persönliches Erfolgskrezept?
00:26:58: Was es nicht auf die Brauerei ist oder einfach nur für dich persönlich als Unternehmer, als Mensch?
00:27:03: Also wie vorher schon erwähnt ich glaube ganz wichtig... also für mich ist das ganz wichtig dass sich die Dinge die ich tue, die ich gerne tue Ich bin ja, denke ich, ein sehr optimistisch positiver Mensch.
00:27:19: Ich glaube auch dass das auch etwas mit den Leuten macht.
00:27:25: Ich glaub wenn man kann Erfolg denken und ich glaube es ist wesentlich, wenn man den Erfolg irgendwie vor Augen hat, dann ist die Chance größer, dass man ihn auch erreicht.
00:27:37: Und ich glaube man kann auch mit Rückschlägen leichter umgehen.
00:27:43: Aber jeder Erfolg hängt in jedem Fall auch ganz wesentlich an dem Team, das man formt.
00:27:50: Das man umsichert und ich bin wahnsinnig gerne im Team und habe in allen Themen und in allen Verantwortungsbereichen bis jetzt immer ein ganz tolles Team gehabt, den ich mir sehr vertraut hab.
00:28:14: Ein Erfolgsrezept ist sicher.
00:28:17: Neben dem, dass man sich den Erfolg vorstellen kann, ist es das man ein Team formt mit dem man gemeinsam diesen Weg bestreitet.
00:28:30: und dann hat das bis jetzt geklappt und dann hoffe ich, klappt das auch in Zukunft.
00:28:36: aber... Ich
00:28:38: bin gut!
00:28:38: Die Team ist immer wichtig.
00:28:41: gerade in der Gastronomie oder in ihren größeren Unternehmen brauchst du immer noch nicht verlassen kannst, um zu wachsen.
00:28:48: Auch persönlich zu wachsen.
00:28:49: Hast du weißt auch eine Geheimzutat die du den Zuhörerinnen mitgeben kannst?
00:28:53: Wo sagst du okay das habe ich jetzt irgendwo noch nicht erwähnt natürlich Team aber also für dich noch ein Geheimzu-Tat für das Erfolgsentakt.
00:29:04: In jedem Fall glaube ich auch ganz wesentlich für Erfolg ist dass man offen und neugierig bleibt.
00:29:13: dass man nur weil was mal immer so war, dass man die Dinge nicht einfach weiter tut.
00:29:20: Sondern das man reflektiert ist und sie denkt okay... ...ist es noch gut?
00:29:25: Dann können wir's behalten oder müssen wir's anpassen.
00:29:32: Also ich glaube so eine Geheimzutat ist offen sein und neugierig bleiben.
00:29:39: Super!
00:29:40: Ich bin neugrierig auf den nächsten Produkten, der rauskommt von euch Und dem Pierspritz, ich muss mir das zugeben.
00:29:45: Ich habe ihn noch nicht gekostet.
00:29:46: Denzen
00:29:46: müssen wir auf jeden
00:29:47: Fall machen.
00:29:47: Jetzt machen wir deine Tore gleich.
00:29:48: Kriegst du mit?
00:29:50: Die kosten wir gleich dann durch!
00:29:52: Florian vielen Dank für deine Zeit.
00:29:53: Also er hat Spaß gemacht.
00:29:55: es ist nicht so heiß wie ich gedacht habe.
00:29:56: hierherum war früher wahrscheinlich anders als jetzt.
00:30:00: Wir hören uns nächste Woche wieder bei der nächsten Folge von Das Erfolgsrezept und kommt mal bei mir im Diktit vorbei und kostet einem Ottegringer gerne auch ein Nullkommayosef.
00:30:10: Super danke Philipp
00:30:12: Danke dir.
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